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Mittwoch, 2. September 2020

Das verzogene Söhnchen.

In knapp zwei Monaten wird in den USA gewählt (03. Nov. 2020). Wenn wir Glück haben kommen mehr Amerikaner als bei der letzten Wahl zu einer vernümpftigen Einsicht und werden diesmal nicht einen kranken Demagogen wählen.

Würde ich als Amerikaner Biden und Harris wählen - Ja, als Form der Selbstverteidigung.
Würde ich Trump und Pence wählen - Niemals!

Im Übrigen:
Seien wir ehrlich. Trump ist das reiche verzogene Söhnchen, das bisher mit allem durchkommen ist. Unsere einzige Chance ist die Demütigung durch eine überwältigende Wahlniederlage der Trump-Partei. Es wird uns hoffentlich ein letztes Mal den Charakter der Antidemokraten zeigen.

Freitag, 17. Februar 2017

Trump hat recht

Mr. President beschwert sich über die Fake News, die Lügen, und die notorische Unehrlichkeit der Medien. Und man muss ihm Recht geben. Sobald die Medien seine Einlassungen abdrucken, dann tragen Sie zu ihrer Verbreitung bei. Damit veröffentlichen sie Lügen und Unwahrheiten. Die Medien könnten also besser werden, wenn sie darauf verzichten würden die alternativen Fakten des "mächtigsten Mannes" zu verbreiten.

Dienstag, 7. Februar 2017

Die Demokratiedefizite der Wir-zuerst-Populisten

Wir-zuerst-Populisten mögen keine kritischen Fragen, deshalb mögen sie keine Journalisten. Und weil das Ganze - also die Pressefreiheit - mehr ist als die Summe der Einzelteile, mögen die Wir-zuerst-Populisten auch nicht die unabhängige Presse. Sie machen für sich daraus ein verwerfliches Konstrukt, indem sie über die sprachliche Aufladung immer eine zweite Bedeutung mitschwingen lassen, wie z.B. mit dem Begriff "mainstream-Medien". Die vierte Gewalt wird dann im Einklang als Lügenpresse verunglimpft.

Es gibt viele Versuchungen in der realen Welt, so auch in einer Demokratie. Es gibt Fehlentwicklungen und Verwerfungen, es gibt Allianzen und Koalitionen, die aus dem Chorgeist heraus eigene Fehlentwicklungen gerne unter den Teppich kehren würden und nicht die Kraft für die Reflexion einer konstruktiven Kritik haben. Aber so ist das mit den Menschen.

Deshalb ist es gut, wenn die Gesellschaft über eine unabhängige, überparteiliche Presse informiert wird. Dabei ist ein breites Spektrum in der Medienlandschaft selbst die beste Versicherung gegen ein Versagen als Kontrollinstanz.

Aber muss man aus diesem Grund dann nicht auch eine populistische Presse dulden? Die Antwort in einer Demokratie lautet, so schmerzlich sie ist: JA! Aber immer gilt, Meinungen müssen klar erkennbar sein, sie müssen die Würde des Menschen beachten, Sachverhalte sollten überprüfbar sein (Quellen) und die Pressevertreter bekennen sich zu einem universellen Pressekodex.

Immer, wenn eine Quelle gefälscht wird, sollten wir alarmiert sein. Für Konsumenten von Medien sollte dann selbstverständlich auch gelten: Wir sparen unsere Empörung für die Meldungen auf, deren Information nicht manipuliert wurde.

Das Demokratidefizit von Wir-zuerst-Populisten:


  • Wir-zuerst-Populisten, die einzelne Medienanstalten von Veranstaltungen ausschließen, unterlaufen die Vielfalt der Medienlandschaft.
  • Wir-zuerst-Populisten, die allgemeine Sprech- und Frageverbote erteilen, unterlaufen die Meinungsbildung.
  • Wir-zuerst-Populisten, die einzelne Medienvertreter, Journalisten diffamieren, missachten das Fairnisprinzip.
  • Wir-zuerst-Populisten, die kritische Nachfragen nicht zulassen und mit Platzverweis reagieren, mißbrauchen das Hausrecht.
  • Wir-zuerst-Populisten, die zügellos falsche Tatsachen behaupten und Meldungen fälschen, wollen das Vertrauen in die vierte Gewalt untergraben

Dies alles passiert, weil die Wir-zuerst-Populisten eine liberale Meinungsvielfalt, Gewaltenteilung, Menschenwürde und die pluralistische Gesellschaft ablehnen. Für Wir-zuerst-Populisten besteht die heile Welt nur aus dem Gewaltmonopol der eigenen Meinung.

Montag, 30. Januar 2017

Wer die Wahl hat

Wir leben in einer Demokratie. Das bedeutet, dass jeder die Wahl hat, ob und wem er seine Stimme gibt. Dieses Prinzip gilt sogar für Parteien wie die NPD. Allerdings muss sich jeder auch darüber im Klaren sein, dass er mit der Stimme ein Mandat für die gesellschaftliche Entwicklung innerhalb der Gesellschaft in der er lebt (und nicht notwendigerweise leben möchte) gibt. Dies gilt sogar dann, wenn die Stimme nicht für eine Regierungsverantwortung reicht. Die A** hat sich z.B. die Provokation auf die Fahne geschrieben.

Jede Partei steht für ein Zielbündel. Es wäre also fatal aus dem Blick zu verlieren, wofür z.B. die A** in der Gesamtheit ihrer politischen Motivation steht. In der A** haben wir z.B. verschiedene Flügel und Lager die den Egoismus kultivieren und alles was eine Gesellschaft aus Humanität und Menschlichkeit stark macht, mit Hohn belegen. Wer also die Partei um Petry, Gauland und Höcke aus Protest wählen würde und nicht nur, aus einem falsch verstandenen "Gefühl des gedemütigten Nationalstolzes", der sei noch mal daran erinnert, dass sich das Bekenntnis zu einer stärkeren, rechtslastigen, politischen Ausrichtung (z.B. Befürwortung der Identitären Bewegung, Nationalstaaten zuerst, Abschottung) immer häufiger und immer vehementer Laut verschafft.

Jeder, der also die A** wählen würde trägt genau für diese Entwicklung auch eine Verantwortung. Die bessere Alternative liegt also in der Suche nach einer humaneren Lösung.

Interessante Quellen:

Freitag, 27. Januar 2017

Ich bin, und ich bin viele!

Das hat schon egomanische Züge, wenn:
  • der Präsident auf eine Behörde Druck ausübt, um Beweise dafür zu finden, dass es bei seiner Amtseinführung die größte Massenbewegung aller Zeiten gab
  • er Geschichten erfindet, um sich Größer zu machen
  • POTUS in Bezug zu seiner Leistung in den Superlativ fällt
  • er oft so überwältigt von sich selbst ist, dass er über sich in der dritten Person redet
  • Trump gerne bei jeder Gelegenheit viel und länger über Trump redet
 Das hat schon komische Züge, wenn:
  • der Chief in Command bei seinen Zuhörern 100% uneingeschränkte Zustimmung fühlt, und das Gefühl als wahren See der Liebe wahrnimmt
  • er die eigene Großartigkeit permanent betont
  • die Wiederholung als Methode zur Manipulation von ihm überstrapaziert wird
  • sich Donald trotzig zeigt, weil es Kritik an seiner Person gibt
Das hat schon traurige Züge, wenn:
  • der Mensch mit so vielen großartigen Menschen befreundet ist, die selbst nicht von sich sagen würden mit ihm befreundet zu sein
  • er Menschen beschimpft ohne sie zu kennen
  • er America first auf Kosten anderer durchboxt
  • Amerika die Chance verpasst, aus vielen Anhaltspunkten die uns die Wissenschaften liefern, die richtigen Schlüsse zu ziehen
Das ist schon sehr undiplomatisch, wenn:
  • er vor 6:00 Uhr über die Mauer ein Streit mit dem Nachbarn lostritt
  • Donald ein bewährtes Bündnis (NATO) für obsolet erklärt wird
  • Trump das bewärhtes Bündnis (EU) für gescheitert erklärt
  • die Annexion von Staatsgebiet relativiert wird
Das ist schon unmenschlich, wenn:
  • man über Folter als Einwirkungsmethode auf potentielle Terroristen ernsthaft nachdenkt
  • mit der Nuklearoption spielt
  • er Personen öffentlich demütigt
Das ist schon unsozial, wenn:
  • man völlig undifferenziert die Hilfsgelder für internationale NGO's streicht, sofern diese bloß über die Möglichkeit eines Schwangerschaftsabbruchs beraten
  • Flüchtlinge auf Grund des Ortes ihrer Herkunft vorsortiert werden
Das ist schon asozial, wenn:
  • man sich über Minderheiten lustig macht
  • kein Problem mit dem KKK hat
  • keine Handlungbedarf sieht, wenn man von der Alt-Rightbewegung für gut befunden wird
...

Was zum nachlesen: 7 Tage von Präsident Trump

Donnerstag, 26. Januar 2017

Matrix - Realitäten oder die Anpassung der Wirklichkeit

Millionen illegaler Wähler haben dem Donald die Stimmenmehrheit gekostet. Ein Umstand, der ihn wohl sehr sehr doll wurmt, sogar kränkt. Anders ist es nicht zu erklären, warum er diese Geschichte jetzt wieder auf die Tagesordnung setzt und dabei ein bisschen auch zum Augenrollen vieler Republikaner beigetragen hat. Die Demokraten jedenfalls würden einer offiziellen Untersuchung nicht im Wege stehen.

Die Eingabe zu der Einschätzung soll Donald wohl vom Ex-Profigolfer Bernhard Langer erhalten haben. Sein sehr sehr berühmter Freund soll dabei in einer langen Schlage gestanden haben, vor und hinter sich viele Menschen, die so aussahen, dass sie nicht wählen dürften. Diese Menschen haben Herrn Langer vom Urnengang abgehalten (blocked). Nun sagte Herr Langer 2014, dass er eine Greencard hat und permanent in den USA lebt und hier seine Steuern zahlt, aber nicht die Notwenigkeit sieht Amerikaner zu werden. Alles was er nicht kann ist wählen zu gehen. Seine Tochter fragt sogar, warum Donald überhaupt über ihren Vater spricht. Sie sind mit Sicherheit nicht befreundet.

So stellt ein Stabsmitarbeiter von Trump dann auch relativierend richtig, dass Herr Langer Donald von einem Freund erzählt hat, dem die Geschichte so passiert ist und die ihn stark beeindruckt hat. Hier haben wir sie wieder die Gesichte der Spinne aus der Yukkapalme, die dem Freund eines Freundes passiert ist. Dabei hatte der Freund noch Glück, an einem anderen Tag wären seine Organe nach Mexiko verkauft worden. 

Ein weiteres Beispiel für den schamlosen Missbrauch der Lüge als Botschaft für sich selbst und seine Anhänger oder ein Beleg für fehlerhafte Schaltungen im Erinnerungsapparat von @realPOTUS - wie ich finde.

Hier zum nachlesen: