...denkt die weibliche Stimme der A**. Sie hat mittlerweile ein Parteiausschlussverfahren gegen B. Höcke ins Rollen gebracht. Aber Vorsicht! Was hier vielleicht vordergründig als Durchkehren daherkommt, ist vielleicht nicht mehr als nur die Ankündigung einer Umlackierung.
Wir erinnern uns noch, an Prof. Lucke. Die entrückte Frau hatte schon damals Ambitionen. Als es zum Showdown mit dem europakritischen Alfa-Tier Prof. Lucke kam, teilte sich die Partei in den Euroskeptiker-Zug um Lucke und den Immigranten-Zug um Petry. Ob dieses Pflänzchen in der Positionierung gegen Höcke/Gauland in naher Zukunft Früchte tragen kann ist heute aber fraglich. Der Parteiausschluss als Machtinstrument ist stumpf geworden. Vermutlich fehlt der große Partei-Rückhalt für diesen Schritt und die ultra-konservativen Kräfte und die rechten Nationalisten der Partei, die wegen der Tabubrüche vor Selbstbewusstsein nur so strotzen, finden den "Mann für's Grobe" doch irgendwie sexier als die "Frau für's Grobe".
Es wäre jedenfalls ehrlich von der Partei, die Karten auf den Tisch zu legen, damit wäre endlich klar, dass das Parteiprogramm nur Theaterkulisse ist. Interessanter Weise findet Höcke ja, dass er mit seinen Positionen, z.B.: Verachtung einer schwächlichen Erinnerungskultur und einer starken Nähe zu den Anti-Islam-Patrioten, sehr gut zur A** passt. Und er findet auch, dass ein Parteiausschluss das Potential für eine Zersplitterung der A** hat. Warum aber nur der vollzogene Parteiausschluss dieses Potential haben soll, will mir nicht ganz einleuchten. Ich würde auch die Zersplitterung in dem Fall begrüßen, dass die A** Heimat von Höcke bleibt.
Ich muss die Partei nicht wählen, deshalb ist es mir egal, von welchem Kopf der Fisch ...
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