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Montag, 20. Februar 2017

Die strammen Gefühle einer alten russischen Liebe

Immer wieder outet sich die A** als eine Partei die am äußersten rechten Rand operiert. Rechtsradikale Positionen sollen aber nicht hochkochen, damit die Partei auch für die desillusionierten, konservativen, aber demokratiefreundlichen Wähler wählbar bleibt. Bisher gelang der Spagat immer so, dass eine extreme Position als Provokation und Einzelmeinung veröffentlicht wurde, dann kam oft von anderen Parteisegmenten die Verteidigung und/oder eine glaubhafte Empörungsoffensive (um im Gespräch zu bleiben), um dann vom Urheber der Provokation über ein Rückzugsgefecht relativiert zu werden. Man kann schon von einem Rezept sprechen, wie man im Gespräch bleibt und viele unterschiedliche Strömungen erreicht.

Nun konnten wir diese Strategie das letzte Mal in Bezug auf "Bernds" Schandmaleinlassungen erleben. Obwohl es diesmal nicht nur um die eben beschriebene Strategie ging, sondern vermutlich auch um einen internen Machtkampf zwischen dem Pretzel-Petry-Flügel und dem Gauland-Höcke-Flügel.

Es geht Petry nie nur um den Schaden, den ein unerträglicher Rechtsradikalismus der A** antut. Dies wird nämlich deutlich, wenn man sieht, dass Petry sich unter anderem auch mit dem wirren Rechtsnationalisten Schirinowski in Moskau getroffen hat. Die Gelegenheit sich von diesem Treffen zu distanzieren hat sie verpasst. Diese Unterlassung spricht Bände. Im Weglassen dieser Information wird die Aussage, das Treffen stand für gute Gespräche und eine zukünftige Zusammenarbeit, interessant. Das geht weit über das Bekenntnis der A** für die tief empfundenen Sympathien für Putin's Russland hinaus.

Es spricht nichts gegen gute Beziehungen und im Rahmen der Diplomatie spricht auch nichts gegen den Kontakt und den Austausch mit  **sch-Löchern, aber wer soetwas freiwillig sucht und gut findet hinterlässt bei mir einen komischen Eindruck.

Mein persönliches Fazit: Natürlich liebäugelt Petry auch mit Rechtsradikalen, sofern sie helfen ihre persönlichen Ziele zu erreichen. Am Ende ist das Ziel ein abgeschottetes, nationales Deutschland außerhalb der E.U. und eine Petry in herausgehobener Position mit guten Beziehungen zu den Populisten dieser Welt.

Interessante Quellen und Hintergrundinfos:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/russland-duma-wahl-wladimir-schirinowski-rechtspopulist-und-vereinfacher-a-1112530.html

http://pda.duma.gov.ru/news/274/1860418/